Sprachkurs in Berlin

Im Europäischen Freiwilligendienst hat jeder Freiwillige das Recht auf einen Sprachkurs. Blossin hat für mich die GLS Schule gewählt, mit der Blossin seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Jedes Jahr organisiert GLS ein Sommercamp in Blossin, ich habe den letzten Campus nicht gesehen, weil ich erst Anfang September in Deutschland angekommen bin, aber die zweiten Freiwilligen, die letztes Jahr in Blossin waren, haben mir gesagt, dass er sehr lustig war und dass es viele Leute aus der ganzen Welt gab.

GLS liegt in Prenzlauer Berg, dieser Stadtteil ist für mich ein bisschen seltsam: er war Ost-Berlin, deshalb kann man die besondere Ost-Atmosphäre riechen, ich meine, die Atmosphäre, die man nur in Ost-Berlin finden kann, wegen der alle Westeuropäer Ost-Berlin attraktiv finden und wegen der West-Berlin nicht sehr interessant finden. Und ich habe nie so viel junge Paare wie in Prenzlauer Berg gesehen.

Trotzdem wird dieser Stadtteil jeden Tag mehr und mehr “bourgeois”, zum Beispiel gibt es viele schicke Kleidungläden und trendy Restaurants aber es ist fast unmöglich ein Kebab zu finden.PrenzlauerBerg

Am ersten Tag bei GLS haben sie mein Deutsch Niveau getestet und dann habe ich meine neue Klasse getroffen. Es gab Studenten aus der ganzen Welt: aus Russland, China, der Schweiz, Columbia, Frankreich, Korea, den Niederlanden, Brasilien und mich.

Die erste Woche in der Schule gab es viele Italiener und Hunderttausend Niederländer, zum ersten Mal habe ich den niederländischen Akzent in der deutschen Sprache gehört und finde ihn sehr sehr lustig.

In unserer Klasse haben wir auch einen Franzosen aus Paris, wie die Franzosen, die nicht aus Paris kommen, sagen ein “parisien”, er ist sehr “parisien” und er kommt aus dem “parisiensten” Stadtteil von Paris: dem sechszehnten Stadtteil (16. arrondissement). Der 16. ist in Paris der Stadtteil, in dem viele Botschaften liegen und er ist traditionell ein sehr bourgeoiser Stadtteil. Ich kenne West-Berlin nicht gut, aber ich denke in Berlin gibt es keinen 16., etwas Ähnliches zum 16. ist “Kensington” oder “Chelsea” in London, “La Recoleta” in Buenos Aires oder “Barra” in Rio de Janeiro.
Sprechen mit ihm ist immer lustig, weil er immer einen besonderen Gesichtswinkel hat.

16eArrondissement

Ein sehr lustiger Moment war, als die chinesische Studentin ihre Stadt beschriebenhat:
-“Ich komme aus einem kleinen Dorf in Nord-China”.
-“Und wie viel Einwohner hat es?” fragte die Lehrerin,

– “2 Millionen” antwortete sie!!!

Sehr interessant war auch, mit der Koreanischen Studentin zu sprechen, zum Beispiel habe ich herausgefunden, dass in Korea im Gymnasium die Schüler normalerweise von 9.00 bis 22.00 Uhr in der Schule bleiben, weil es einen sehr harten Konkurrenzkampf gibt, um an die Universität zu gehen.

Normalerweise sollten wir 11 Teilnehmer sein, aber nur an einem Tag waren wir alle dort, fast alle Tage waren wir nur 5 oder 7 und am ersten Freitag waren wir nur 4 und haben wir über Reisen in Lateinamerika gesprochen!
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