Gleich ist es vorbei? Ich denke nicht…

tag-1-29Womit soll ich anfangen? Ein Jahr zusammenzufassen ist schwer. Ich denke, die beste Lösung ist über meine Gedanken vor diesem Jahr zu sprechen. 2013 war ich war noch in meiner eigenen Welt…

…Bis mich eine französische Frau namens Anne-Laure angerufen hat. „ Was!? Kennst du noch nicht dieses wunderschöne Land, das Deutschland heißt? Ich wohne dort seit 5 Jahren. Und du kannst mir glauben, das macht echt Spaß hier.“ Nach diesem Gespräch habe ich mich entschieden für ein Jahr nach Deutschland zu gehen.

Als ich am 16. September 2013 im Zug nach Königs Wusterhausen saß, wuchs meine Angst. Am Bahnhof ankommen, wartete auf mich ein blonder Mann. „ Hello, I’m Friedrich“. In diesem Moment hatte ich meinen Tutor kennengelernt.

Danach habe ich Blossin entdeckt. Meine erste Woche war ein bisschen schwer. Diese komische Sprache, die die Deutschen sprechen, war für mich ganz neu. Die Tage waren sehr anstrengend. Ich konnte fast nichts verstehen. Zum Glück gab es mit mir einen Italiener, der auch fast gar nichts verstehen konnte. Wir haben dieses Jahr zusammen diese für uns unerreichbare Sprache erlernt.

Die Monate vergingen… Nach ein paar Seminaren, Fortbildungen, Kursen und Camps habe ich die deutsche Sprache etwas beherrscht. Darüber hinaus habe ich noch viele andere Dinge in Blossin erfahren. Der Meister des Floßbaus, Friedrich, hat mir den deutschen Humor beigebracht. Anne_Laure hat mir die Seltsamkeiten der deutschen Sprache erklärt. Alexandra hat mir gezeigt, wie ein Frisbee fliegen kann und den besten Ausspruch der Welt: „Es ist mir schnurz-pip-egal“. Mara hat mit mir Ihre Erfahrungen als Freiwillige geteilt. Mike hat mir die Hintergründe der Erlebnispädagogik erklärt. Juliana hat mir die Geheimnisse des Marketing gezeigt und auch, wie der Drucker von Blossin läuft (ein Alptraum für die Anfänger). Und alle anderen Mitarbeiter in Blossin haben mir während dieses Jahres geholfen.

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Deutschland ist ein wunderbares Land, finde ich. Ich habe entschieden noch ein Jahr zu bleiben, bevor ich im nächsten Jahr mein Studium weitermache. Ich möchte jetzt noch mehr Erfahrungen sammeln. Also mache ich in diesem Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport. Ich bleibe in Blossin, weil ich gut in dieser Einsatzstelle lernen kann.

Ich fühle mich heute schon in Deutschland wie zu Hause. Aber es reicht noch nicht. Ich möchte auch meinen deutschen Freunden und Kollegen zeigen, dass ich mich sehr wohl fühle. Ich habe dieses Jahr viel gelernt und möchte weiterhin noch mehr lernen.

Bis bald mit neuen Abenteuern

Tim

 

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