Der Deutsch-Französische-Tag war „prima“!

Am Freitag, den 20. Januar, haben wir den Deutsch-Französischen-Tag gefeiert.  Das war ein Nachmittag, den ich seit November vorbereitete. Wir hatten darüber nachgedacht, zwei verschiedene Veranstaltungen zu machen: die Erste in einer Schule in einem Nachbardorf und die Zweite in einem Friedersdorfer Jugendclub. Am Ende, aus logistischen Gründen, konnten wir nur in den Jugendclub gehen. Die größte Sorge war, dass wir nicht vorhersehen konnten, wie viele Kinder kommen. Vielleicht nur eins, vielleicht zehn.

Das war das erste Mal, dass ich mich mit so vielen Sachen beschäftigen sollte und dass ich wirklich verantwortlich dafür war. Um ehrlich zu sein, war es ein bisschen hektisch. Am Vorabend bin ich nach Berlin gefahren um Trägermaterial für die sprachwissenschaftlichen Tätigkeiten zu kaufen. Zum Beispiel Bücher, eine Landkarte von Frankreich und eine CD.
Am selben Tag, habe ich „Galettes des Rois“  gebacken. Diese hatte ich noch nie gemacht. In Frankreich kaufe ich sie normalerweise. Ich war sehr froh, als die Teilnehmer mir gesagt haben, dass sie gut schmeckt. Ich hatte „fèves / Bohnen“ von Frankreich mitgebracht.

Schließlich, sind wir um 16 Uhr zu dem Jugendclub gegangen. Wir haben die Poster von OFAJ befestigt und alles in der Küche vorbereitet. Die Kinder sind angekommen und wir konnten anfangen.  Jeder hat sich vorgestellt. Dann haben wir die Landkarte auf dem Tisch ausgebreitet um die Orte, an denen jeder einzelne schon mal war, zu zeigen. Ich denke, dass die Deutschen den Süden von Frankreich sehr gern mögen. Warum, weiß ich nicht. Wegen der Sonne vielleicht oder der See ?

Dann haben wir die Crêpes  gemacht. Die Kinder haben gelernt, den Teig vorsichtig zuzubereiten. Der beste Moment war natürlich, als sie die Crêpes gebraten und sie in der Pfanne gewendet haben. In meiner Familie pflegen wir die französische Tradition, ein Geldstück zwischen den Daumen der Hand, die die Pfanne hält und den Pfannenstiel zu legen, um Glück im neuen Jahr zu haben. Ich denke, dass die Teilnehmer diesem Brauch gut fanden.

img_1827

Wir haben die Crêpes aufgegessen, dann habe ich ihnen alles hinsichtlich der „Galettes des Rois“ erklärt. Ich war sehr glücklich, dass Matthias dabei war, wenn ich ein Wort vergaß. Oder manchmal mehrere Wörter. Oder ganze Sätze. Ich habe erklärt, dass es eine „Bohne“  in der „Galette des Rois“ war. Alle erwarteten, eine Kidney-Bohne zu finden.

Der Nachmittag ging schnell vorrüber. Es war schon spät und ein Kind musste nach Hause gehen, während wir den Tag beendeten. Wir haben uns trotzdem die Zeit genommen, um die Bücher vorzustellen.

img_1822

Ich bin mit dem Ergebnis dieses Deutsch-Französischen-Tags zufrieden. Ich habe nur ein bisschen Arbeit mit dem Bericht und den Unterlagen für OFAJ und ich hoffe, dass ich keine Fehler machen werde. Auf jeden Fall  war das eine sehr gute Erfahrung!

Wie der kleine Nick sagen würde : C’est vrai quoi, à la fin, non mais sans blague.

– Morgane.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s